Basis- und Zusatzförderung

Hier finden Sie Informationen zur Basis- und Zusatzförderung für die Errichtung von effizienten Wärmepumpen bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung. Beachten Sie bitte, dass die Basisförderung ausschließlich im Gebäudebestand möglich ist.

Hinweise:

  • Luft/Luft-Wärmepumpen sowie sonstige Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen, können nicht gefördert werden.
  • Wärmepumpen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung (Warm- bzw. Brauchwasserwärmepumpen) sind nicht förderfähig.

Basisförderung von effizienten Wärmepumpen

Die Basisförderung für die Errichtung Ihrer Wärmepumpe erhalten Sie, wenn in Ihrem Gebäude, zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme der neuen Anlage, bereits seit mindestens 2 Jahren ein Heizungssystem installiert war (Gebäudebestand).

Wir fördern effiziente Wärmepumpen bis 100 Kilowatt Nennwärmeleistung für folgende Verwendungen:

  • Kombinierte Warmwasserbereitung und Raumheizung in Wohngebäuden
  • Raumheizung von Wohngebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt
  • Raumheizung von Nichtwohngebäuden
  • Bereitstellung gewerblicher Prozesswärme
  • Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze

Elektrische Wärmepumpen

Wärmequelle Luft

Die Basisförderung beträgt bis zu 40 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 1.500 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen
  • 1.300 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft

Wärmequelle Erde und Wasser

Die Basisförderung beträgt bis zu 100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 4.000 Euro je Anlage bei allen elektrischen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser
  • 4.500 Euro je Anlage für die Errichtung von elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Durchführung einer Erdsondenbohrung, sofern
    • die Bohrfirma nach den Qualitätsanforderungen der Technischen Regel DVGW W120-2 zertifiziert ist und
    • der Antragsteller den Abschluss einer verschuldensunabhängigen Versicherung gegen unvorhergesehene Sachschäden nachweist.

Weitere Hinweise zu den speziellen Fördervoraussetzungen bei Wärmepumpen mit Erdsondenbohrungen finden Sie in unserem Merkblatt Erdsondenbohrung.

Sorptions- und gasmotorische Wärmepumpen

Die Basisförderung beträgt bis zu 100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 4.500 Euro je Anlage (alle Wärmequellen)

Zusatzförderungen

Folgende Zusatzförderungen können zusätzlich zur Basisförderung gewährt werden.

Einen Kombinationsbonus können Sie für verschiedene Anlagenkombinationen mit einer effizienten Wärmepumpe beantragen.

Kombinationsbonus

Ein Kombinationsbonus von zusätzlich 500 Euro je Anlagenkombination ist möglich bei:

  • Gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solarkollektoranlage oder einer Biomasseanlage.
  • Gleichzeitiger Errichtung einer nicht nach diesen Richtlinien förderfähigen Solarkollektoranlage mit einer Bruttokollektorfläche von mindestens 7 Quadratmeter (zum Beispiel photovoltaisch-thermische Solarkollektoranlagen), sofern diese einen Beitrag als Wärmequelle für die Wärmepumpe leistet.
  • Anschluss der Wärmepumpe an ein Wärmenetz.

Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung einer Wärmepumpe, deren Förderung ebenfalls bewilligt wird, kann einmalig ein Investitionszuschuss gewährt werden.

Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage

Für die Durchführung von Einzelmaßnahmen zur energetischen Optimierung der Heizungsanlage und der Warmwasserbereitung in Bestandsgebäuden kann eine Zusatzförderung gewährt werden.

Förderfähig sind Maßnahmen:

  1. Die im Zusammenhang mit der Errichtung einer förderfähigen Wärmepumpe erfolgen.
  2. Zur Optimierung einer im Rahmen dieses Förderprogramms bereits geförderten Wärmepumpe, deren Inbetriebnahme länger als 3 Jahre, höchstens 7 Jahre, zurückliegt.
  3. Zur Optimierung einer im Rahmen dieses Förderprogramms geförderten Wärmepumpe nach mindestens einem Betriebsjahr nach Inbetriebnahme.

Hinweis: Nicht berücksichtigt werden können

  • Maßnahmen, deren Durchführung Voraussetzung für die Förderbarkeit der Wärmepumpe ist und
  • Investitionskosten, die bereits hinsichtlich anderer Fördermaßnahmen geltend gemacht werden/wurden.

Maßnahmen im Zusammenhang mit der Errichtung einer Wärmepumpe

Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung einer Wärmepumpe, deren Förderung ebenfalls bewilligt wird, kann einmalig ein Investitionszuschuss bis höchstens 10 Prozent der förderfähigen Investitionskosten und höchstens 50 Prozent der derzeit geltenden Basisförderung für die Wärmepumpe gewährt werden. Förderfähig sind folgende Maßnahmen:

  1. Ausbau Gas-/Öltank einschließlich Entsorgung des alten Tanks und Wiederherstellung der Außenanlagen bei erdbedeckten Tanks
  2. Ausbau Altheizung einschließlich Entsorgung
  3. Austausch oder erstmaliger Einbau von Flächenheizsystemen und Heizleisten (System-Vorlauftemperaturen ≤ 35 Grad Celsius) inklusive Anpassung oder Erneuerung von Rohrleitungen
  4. Austausch von Heizkörpern durch Niedertemperaturheizkörper (Vorlauftemperatur ≤ 60 Grad Celsius)
  5. Austausch von „kritischen“ Heizkörpern zur Systemtemperaturreduzierung
  6. Einbau von zusätzlichen Wärmetauscher(n) zur Aufrüstung eines Niedertemperaturkessels zu einem Brennwertkessel einschließlich notwendiger Schornsteinanpassungen
  7. Einbau sowie Ersatz von zur Heizungsanlage zugehöriger Mess-, Steuer- und Regelungstechnik und Nutzerinterface
  8. Einbau voreinstellbarer Heizkörperthermostatventile und von Strangdifferenzdruckreglern
  9. Zusätzliche Dämmung des bestehenden Verteilnetzes und des Speichers
  10. Umstellung des Warmwassersystems, d. h. Integration in die Heizungsanlage (inklusive notwendiger Sanitärarbeiten wie Austausch der Armaturen, Einsatz wassersparender Maßnahmen, Abwasser-Wärmerückgewinnung)
  11. Nutzerinterface und Smart Metering-Systeme für Wärme, auch als Multi-Sparten-Systeme inklusive Strom, Gas und Wasser
  12. Einbau einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
  13. Notwendige Maler-, Putz- und Wandverkleidungsarbeiten
  14. Herstellung notwendiger Wand- und Deckendurchbrüche inklusive Dämmmaßnahmen
  15. Erneuerung des Schornsteins oder Erstellung von Steigsträngen inklusive Verkleidung
  16. Einrichtung oder Neubau eines Heizraums bzw. eines Bevorratungsbehälters für Biomasse
  17. Notwendige bauliche Maßnahmen am Heiz- und Kesselraum
  18. In Einrohrsystemen Maßnahmen zur Volumenstromregelung
  19. Umbau von Ein- in Zweirohrsysteme
  20. Ersatz und erstmaliger Einbau von Pufferspeichern (sofern nicht gefordert oder extra gefördert)
  21. Inbetriebnahme, Einregulierung und Einweisung
  22. Bei Biomasseanlagen: Errichtung eines integrierten oder nachgerüsteten Staubabscheiders, sofern nicht nach der Innovationsförderung für sekundäre Partikelabscheidung gefördert

Hinweis: Informationen zu nachträglichen Optimierungsmaßnahmen (nach einem Jahr bzw. 3-7 Jahren) finden Sie in der gleichnamigen Rubrik auf der linken Seite.

Falls Ihre Anlage lastmanagementfähig ist, können Sie auch hierfür eine Zusatzförderung beantragen.

Lastmanagementfähigkeit

Eine Zusatzförderung von bis zu 500 Euro kann gewährt werden, wenn die Anlage lastmanagementfähig ist, d. h. Schnittstellen vorhanden sind, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können.

Fördervoraussetzungen sind die gleichzeitige Errichtung eines Speichers mit einem Volumen von mindestens 30 Liter pro Kilowatt sowie das Zertifikat „Smart Grid Ready“ oder eine Herstellererklärung, dass die Anforderungen des Zertifikats erfüllt werden.

Ein Gebäudeeffizienzbonus können Sie beantragen, wenn Ihre Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird.

Gebäudeeffizienzbonus

Ein Gebäudeeffizienzbonus in Höhe von bis zu 50 Prozent der Basisförderung kann gewährt werden, wenn die Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird, das zum Gebäudebestand zählt. Effizient sind Gebäude, die die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 erfüllen (Programmnummer 151/152).

Es sind die zur KfW-Förderung notwendigen Online-Bestätigungen eines zugelassenen Sachverständigen vorzulegen.

Zu den Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55 zählen:

  1. Der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche bezogene Transmissionswärmeverlust beträgt maximal das 0,7-Fache des entsprechenden Wertes des jeweiligen Referenzgebäudes. Die Höchstwerte der EnEV 2013, Anlage 1 Tabelle 2 dürfen nicht überschritten werden.
  2. Der hydraulische Abgleich und die gebäudebezogene Anpassung der Heizkurve wurden vorgenommen.
  3. Weitere Anforderungen gemäß der Technischen Mindestanforderungen der KfW .

Damit die Wärmepumpen gefördert werden können, müssen einige technische Voraussetzungen erfüllt sein.

Technische Fördervoraussetzungen für effiziente Wärmepumpen

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit die Wärmepumpe gefördert werden kann:

  1. Für elektrisch angetriebene Wärmepumpen: Einbau eines Stromzählers zur Erfassung aller von der Wärmepumpe aufgenommenen Strommengen.
    Für gasbetriebene Wärmepumpen: Einbau eines Gaszählers zur Erfassung aller von der Wärmepumpe aufgenommenen Brennstoffmengen.
  2. Einbau mindestens eines Wärmemengenzählers. Die Messung aller durch die Wärmepumpe abgegebenen Wärmemengen wird verbindlich gefordert.
  3. Vorliegen einer Fachunternehmererklärung des folgenden Inhalts:
    • Bei elektrisch angetriebenen Wärmepumpen: Nachweis einer Jahresarbeitszahl bei Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,8 (bei Raumheizung in Nichtwohngebäuden 4,0) sowie bei Luft/Wasser-Wärmepumpen von mindestens 3,5.
    • Bei gasbetriebenen Wärmepumpen: Nachweis einer Jahresheizzahl von mindestens 1,25 (bei Raumheizung in Nichtwohngebäuden 1,3).

Weitere Anforderungen für Wärmepumpen, die zur Raumheizung von Gebäuden betrieben werden:

  • Nachweis des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage.
    Ausnahme: Wärmepumpen mit Direktverdampfung durch Erdwärme und Direktkondensation im beheizten Gebäude (1-Kreis-Systeme).
  • Nachweis über die Anpassung der Heizkurve der Heizungsanlage an das entsprechende Gebäude.

Antragstellung

Bitte informieren Sie sich vor der Auswahl der Wärmepumpe, ob diese die Voraussetzungen für eine Förderung nach den Förderrichtlinien erfüllt (Liste der Wärmepumpen mit Prüfnachweis ).

Je nach Antragsteller sind unterschiedliche Kriterien der Antragstellung zu beachten:

  1. Privatpersonen

    Den Antrag für die Basisförderung müssen Sie innerhalb von 9 Monaten stellen, nach dem Ihre Anlage in Betrieb genommen wurde.

    Gleiches gilt bei nachträglicher Optimierung Ihrer Heizungsanlage.

    Entscheidend ist, dass Ihr Antrag innerhalb dieser Frist dem BAFA zugeht.

    Förderbar sind Anlagen, die Wärme für Gebäude bereitstellen, in denen zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme bereits seit mehr als 2 Jahren ein anderes Heizungsystem installiert ist (Gebäudebestand), das ersetzt oder unterstützt werden soll.

    Um den Zuschuss zu erhalten, müssen Sie folgende Unterlagen einreichen:

    • Förderantrag (auf dem vorgeschriebenen aktuellen Formular)
    • Fachunternehmererklärung (auf dem vorgeschriebenen aktuellen Formular)
    • Vollständige Rechnung – adressiert an den Antragsteller/die Antragstellerin – in Kopie

    Formulare

  2. Unternehmen, Betriebe und freiberuflich Tätige

    Anträge von Unternehmen, Betrieben und freiberuflich Tätigen sind vor Vorhabensbeginn zu stellen (zweistufiges Antragsverfahren). Gleiches gilt für Anträge von Genossenschaften und gemeinnützigen GmbH.

    Ausnahme

    Anträge auf Förderung von Maßnahmen zur nachträglichen Optimierung einer bereits geförderten Anlage:
    Hier gilt für alle das einstufige Antragsverfahren, d. h. der Antrag ist innerhalb von 9 Monaten nach Inbetriebnahme zu stellen.

    Als Vorhabensbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen sowie die Erschließung der Wärmequelle dürfen vor Antragstellung durchgeführt werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA.

    Der Verwendungsnachweis ist nach Inbetriebnahme und spätestens vor dem Ablauf der im Bewilligungsbescheid genannten Vorlagefrist unter Vorlage der geforderten Unterlagen einzureichen. Die Auszahlung des Zuschusses erfolgt nach Abschluss der Prüfung des Verwendungsnachweises.

    Formulare

  3. Contractoren

    Die folgenden Hinweise richten sich an interessierte Unternehmer, die als Energiedienstleister tätig sind oder zukünftig tätig sein möchten und bei ihren Kunden solarthermische Anlagen, Biomasseanlagen oder Wärmepumpen installieren und dabei die staatliche Förderung in Anspruch nehmen wollen.

    Was wird gefördert?

    Gefördert wird unter anderem die Errichtung von:

    • Solarkollektoranlagen für die thermische Nutzung
    • Anlagen zur Verbrennung fester Biomasse
    • Effizienten Wärmepumpen
    • Brennwertkesseln in Verbindung mit einer Solarthermieanlage

    Wie wird gefördert?

    Die Förderung wird in Form von nicht rückzahlbaren Investitionszuschüssen auf Antrag des Contractors an den Contractor gewährt. Im Contracting-Vertrag muss der Contracting-Nehmer darauf hingewiesen werden, dass eine Förderung in Anspruch genommen wird.

    Wie hoch ist die Förderung?

    Kleinere Anlagen werden mit Festbeträgen gefördert, bei größeren Anlagen steigt der Zuschuss mit der Größe der Anlage (gemessen an der Kollektorfläche oder der Nennwärmeleistung). Anhand der Förderübersichten unter Publikationen können Sie die Höhe der Förderung selbst ermitteln.

    Förderbeispiele:

    • Solarkollektoranlage zur Heizungsunterstützung bis 14 Quadratmeter Kollektorfläche in Kombination mit einem Gas- oder Öl-Brennwertkessel: 2.500 Euro
    • Pelletkessel bis 43,7 Kilowatt Nennwärmeleistung mit Pufferspeicher: 3.500 Euro
    • Sole/Wasser-Wärmepumpe: mindestens 4.000 Euro

    Welche Anforderungen werden gestellt?

    Förderfähige Anlagen müssen:

    • bestimmte Qualitäts- und Effizienzkriterien erfüllen
    • bestimmte Mindestgrößen aufweisen
    • hydraulisch abgeglichen sein
    • mit einem Wärmemengenzähler, Stromzähler und Funktionskontrollgerät ausgestattet sein (nur in bestimmten Anlagen)

    Einzelheiten finden Sie unter den Überschriften Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe.

    Was muss bei der Antragstellung berücksichtigt werden?

    Für jede Anlage ist ein separater Förderantrag zu stellen. Antragsformulare finden Sie unter den Überschriften Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe.

    Contractoren müssen den Förderantrag vor Vorhabensbeginn beim BAFA einreichen. Es gilt das Datum des Antragseingangs. Als Vorhabensbeginn zählen der Abschluss eines Lieferungs- und / oder Leistungsvertrages sowie die Auftragsvergabe. Beim Contracting stellt i. d. R. die Auftragsvergabe an das Installationsunternehmen den Beginn der Maßnahme dar. Reine Planungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn. Das BAFA prüft den Antrag und erteilt einen Zuwendungsbescheid, sofern die Anlage förderfähig ist.

    Mit dem Zuwendungsbescheid wird der Zuschuss für die sogenannte Basisförderung gewährt. Besonders innovative oder effiziente Anwendungen können zusätzlich zur Basisförderung diverse Zusatzförderungen erhalten.

    Der Zuwendungsbescheid beinhaltet diverse Auflagen, u. a., dass die geförderte Anlage mindestens 7 Jahre lang zweckentsprechend zu betreiben ist.

    Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides ist die Anlage innerhalb von 9 Monaten in Betrieb zu nehmen (Bewilligungszeitraum). Spätestens einen Monat nach Ablauf des Bewilligungszeitraums ist der Verwendungsnachweis einzureichen. Der Zuschuss wird ausgezahlt, wenn der Verwendungsnachweis vom BAFA geprüft wurde.

    Zum Verwendungsnachweis reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

    • Vollständige und auf den contractor ausgestellte Rechnung
    • Fachunternehmererklärung
    • Contracting-Vertrag
    • Erklärungen des Contractingnehmers

    Die Fachunternehmererklärung fragt die technischen Details der Anlage ab. Sie ist vom ausführenden Installateur auszufüllen und zu unterschreiben. Um die Auflage zu erfüllen, dass die geförderte Anlage mindestens 7 Jahre lang zweckentsprechend betrieben wird, muss der Contracting-Vertrag eine Laufzeit von mindestens 7 Jahren aufweisen.

    Formulare

Kumulierung

Bitte beachten Sie die Regelungen zur Kumulierung der BAFA-Förderung mit anderen öffentlichen Förderungen.

Contractoren

Bei Maßnahmen, die über das BAFA gefördert werden – außer bei Prozesswärme –, darf die Gesamtförderung höchstens das Doppelte des nach diesen Richtlinien gewährten Förderbetrages betragen (insbesondere bei Inanspruchnahme ergänzender Förderprogramme der Bundesländer). Für den Fall, dass diese Höchstgrenze überschritten würde, werden die Fördermittel des Bundes auf die vorstehende Förderhöchstgrenze gekürzt.

Die Förderung nach diesen Richtlinien ist mit einer Förderung aus den im Rahmen des Kohlenstoffdioxid (CO2) Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programmen nur bei folgenden KfW-Programmen kumulierbar: „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153), „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167).

Weitere Informationen zur Kumulierung von Fördermaßnahmen - und was Sie dabei beachten sollten - finden Sie hier .


Sie haben Fragen oder Anregungen?

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Erneuerbare Energien

Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196 908-1625
Telefax: 06196 908-1800

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